Grundsätzlich bevorzuge ich es Unikatschmuck herzustellen, da ich nicht gerne in Massen Schmuck produziere. Sofern ich Steine verwende, so versuche ich mich durch ihre Form inspirieren zu lassen. Sie zeigen sie mir den Weg auf. So findet man bei meinen Ketten immer wieder andere Gestaltungselemente, da viele Ketten unterschiedlich geschliffen werden.
 Gerne spiele ich mit Strukturen von Drahtgeflechten oder Naturmaterialien wie z. B. Jute oder andere Gewebe. So entstehen manchmal auch derbere Strukturen, z.B. in Ringschienen. Die Oberflächen sind meist gekratzt und matt.
Immer wieder als Herausforderung empfinde ich "alten" Schmuck von Kundinnen, den ich dann umarbeite. Es ist immer spannend, was da entstehen kann. Außerdem fertige ich natürlich auch gerne Schmuckstücke für meine Kunden an. Sich gemeinsam herantasten an die Wünsche und Voraussetzungen, gemeinsam ein Schmuckstück zu kreieren, das ist ein wunderbarer Prozeß.
Dann gibt es in meiner Goldschmiede auch wechselnde Bilder. Das können Acrylbilder sein, oftmals auch Collagen. Die Collagen bestehen teilweise aus vielen Papierschichtungen. Häufig kommen auch Naturmaterialien zum Einsatz. Seit vielen Jahren beschäftigt mich das Blühen und Verblühen. Das Morbide in Holz und Blüten fasziniert mich sehr und kehrt immer wieder in meinen Arbeiten.
Daher finden sich sowohl in der Dekoration, als auch zum Verkauf einige Holzobjekte.
Auf der Suche nach Farbe im Schmuck bin ich zum Filzen gekommen. Das habe ich viele Jahre gemacht. Im Moment habe ich kaum mehr eigene Produkte aus dem Bereich. Da ich aber etwas Farbe und Stoff in der Goldschmiede gerne sehe, gibt es einzelne Unikate aus Seide und Filz von meiner Gedokkollegin Tatjana Seehof .
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